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SENSITIVITY READING 

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Wie gelingt vielfältiges Erzählen, ohne in stereotype Narrative abzurutschen? Wie kann eine wertschätzende Darstellung von Menschen aus unterrepräsentierten Gruppen zu einer attraktiven und wettbewerbsfähigen Geschichte beitragen? Häufig reproduzieren wir unabsichtlich diskriminierende Narrative, ohne uns dessen bewusst zu sein. Außerdem stellen wir trotz aufwändiger Recherchen Erfahrungen, die wir nicht aus eigenem Erleben kennen, oft vereinfacht oder klischeehaft dar. Die Realität ist meist viel interessanter und weniger vorhersehbar. Der Austausch mit unseren Expert*innen führt also nicht nur zu weniger Diskriminierung, sondern bietet auch die Chance einer authentischeren Darstellung und damit einer originelleren, überraschenderen, moderneren Geschichte. 

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RISING GAZE hilft durch Sensitivity Reading und Sensitivity Beratung u.a. dabei,​​

  • Diskriminierende Narrative zu erkennen 

  • Drehbücher und Theaterstücke geschlechtergerechter zu gestalten

  • Erfahrungen darzustellen, bei denen Sie nicht aus eigenem Erleben schöpfen können (z.B. Rassismus, Trauma, Behinderung etc.)

  • Stoffe so zu überarbeiten, dass sie die Vielfalt der Gesellschaft widerspiegeln 

  • Nachahmungssuizide aufgrund von Suiziddarstellungen zu vermeiden

  • Gerne erstellen wir auch Diversitätslektorate

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Ein weiteres wichtiges Thema ist die Darstellung von Gewalt gegen FLINTA+. Studien [4] belegen, dass junge Männer, die wiederholt Filme mit sexualisierter Gewalt konsumieren, zu einer größeren Akzeptanz dieser Gewalt und Vergewaltigungsmythen neigen. Die Folgen traumatischer Erfahrungen werden selten thematisiert, Betroffene von Gewalt ​kommen nur in 8 Prozent der Darstellungen ausführlich selbst zu Wort [5]. 

 

RISING GAZE hilft dabei,​

  • bei der Darstellung von Gewalt den gesamtgesellschaftlichen Kontext zu beleuchten

  • Gewalt aus der Perspektive der Betroffenen darzustellen und die Folgen zu thematisieren (Dissoziation, Flashbacks, PTBS) 

  • schädliche Narrative wie das der Falschbeschuldigung und Vergewaltigungsmythen zu hinterfragen

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Probieren Sie es einfach aus:

Antisemitismus, Rassismus, Antiziganismus, Sexismus, Homophobie, Ableismus, Darstellung von geschlechtsspezifischer Gewalt, Schwangerschaft, Geburt, Machtmissbrauch, Vergewaltigung, Trauma, Posttraumatische Belastungsstörung, sexualisierte Gewalt​​

Otana Thiede.jpg

Consultant für D&I Storytelling, mentale Gesundheit & DDR-Sozialisation

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Consultant für 
Humanmedizin & Queerness,
Systemischer Coach

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Leonard Grobien

Drehbuchautor & Regisseur -Sensitivity Consultant für
Ableismus & Inklusion

Eva Diamantstein

Eva Diamantstein

Autorin - Expertin für 
deutsch-jüdische Geschichte 
des 20. Jahrhunderts

WIE LÄUFT EIN SENSITIVITY READING AB? Wir beraten Sie bei der Auswahl des*r besten Berater*in für Ihr Projekt. Anschließend analysieren wir Ihren Text auf eventuelle diskriminierende Narrative und Stereotype und machen Anmerkungen direkt in Ihrem Text oder Drehbuch. Bei einem 180minütigen Videocall besprechen wir alle Anmerkungen und beantworten Ihre Fragen. Auf Wunsch können Sie zusätzlich eine schriftliche Einschätzung Ihres Projektes buchen (Diversitätslektorat), in wir unsere Anmerkungen nochmal schriftlich zusammenfassen. Auf Wunsch erarbeiten wir Vorschläge, wie einzelne Formulierungen oder Passagen eventuell umformuliert oder umgestaltet werden können. Unsere Herangehensweise: - Wir lesen nach dem Vier-Augen-Prinzip - Wir lesen gerne schwerpunktmäßig auf bestimmte Themen, haben dabei aber immer alle Diskriminierungsarten im Blick, da es keinen Sinn macht, wenn ein Text oder Drehbuch zwar beispielsweise keine rassistischen, dafür aber ableistische oder sexistische Narrative reproduziert

WIE LÄUFT EIN DIVERSITÄTSLEKTORAT AB? Ein Diversitätslektorat ist eine schriftliche Einschätzung Ihres Textes in Bezug auf Vielfalt und eventuelle diskriminierende oder stereotype Narrative. Oft wird diese Art von Lektorat für die Einreichung eines Stoffes beim Sender oder bei der Förderung verwendet, da es die Chancen eines Projektes deutlich erhöhen kann. Wenn Sie möchten, erarbeiten wir auch gerne Vorschläge, wie Sie einzelne Formulierungen oder Passagen bei Bedarf umformulieren oder umgestalten können. Unsere Herangehensweise: - Wir lesen nach dem Vier-Augen-Prinzip - Wir lesen immer auf alle Diskriminierungsarten, da es keinen Sinn macht, wenn ein Text oder Drehbuch zwar beispielsweise keine rassistischen, dafür aber ableistische oder sexistische Narrative reproduziert - Zusätzlich machen wir Anmerkungen direkt im Text - Wenn Sie möchten, können Sie mündliches Feedback per Videokonferenz dazubuchen

IST SENSITIVITY BERATUNG ZENSUR? Ganz klar nein. Wir zwingen niemanden dazu, unser Angebot zu nutzen oder sich mit stereotyper Darstellung und Diskriminierung auseinanderzusetzen. Jede von uns beratene Person entscheidet selbst, ob und wie sie unsere Anmerkungen anschließend in ihr Werk einarbeiten möchte oder nicht.

WAS IST DISKRIMINIERUNG? Laut Antidiskriminierungsstelle ist "jede Form einer weniger günstigen Behandlung (...) eine Benachteiligung. Dabei kommt es nicht darauf an, dass die Benachteiligung vorsätzlich oder in böswilliger Absicht geschieht. Entscheidend ist der nachteilige Effekt, der bei den Betroffenen durch die Un­gleichbehandlung entsteht." Diskriminierung ist demnach keine Meinung oder Befindlichkeit, sondern etwas, das klar definiert und eindeutig festgestellt werden kann. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz bezieht sich dabei auf ethnische Herkunft, Geschlecht und Geschlechtsidentität, sexuelle Orientierung, Religion, Behinderung und Alter. Weitere Formen, die zu Diskriminierung führen können, sind u.a. Elternschaft / Schwangerschaft, das äußere Erscheinungsbild / die Körperform, die soziale Herkunft sowie eine ostdeutsche Sozialisierung.

WAS IST EIN AWARENESSKONZEPT? Awareness will einen Raum schaffen, in dem sich möglichst alle wohlfühlen und gut arbeiten können. Das bedeutet, einen rücksichtsvollen, verantwortungsbewussten Umgang miteinander zu pflegen und die Grenzen aller zu respektieren, sowie solidarisch Diskriminierung und Gewalt entgegenzutreten. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es Präventionsarbeit, ein Awarenesskonzept mit Code of Conduct und eine zuverlässige und vertrauliche Bearbeitung von Beschwerden. Gerne unterstützen wir Sie dabei, ein Awarenesskonzept für Ihr Projekt oder Unternehmen auszuarbeiten und zu implementieren. Die Auseinandersetzung mit Machtmissbrauch und Diskriminierung ist von enormer Wichtigkeit, da neben den negativen Auswirkungen auf die Betroffenen und die Stimmung im Unternehmen eventuelle Drehunterbrechungen und Image-Schäden nach wie vor ein nicht zu unterschätzendes unternehmerisches Risiko darstellen. Mehr dazu auf der

WORIN BESTEHT DIE EXPERTISE DER BERATER*INNEN? Wir arbeiten mit den besten und erfahrensten Berater*innen in ihrem jeweiligen Bereich zusammen. Dabei ist es uns wichtig, intersektional zu arbeiten und nicht über, sondern mit Menschen aus unterrepräsentierten Communities zu sprechen. Unsere Berater*innen erfüllen alle folgende Voraussetzungen: - Sie haben großes Fachwissen, gepaart mit praktischer Erfahrung. - Sie kennen die Thematik aus persönlichem Erleben. - Sie sind stark mit den betreffenden Communities vernetzt. - Sie kommen aus der Kultur- und Medienbranche und kennen sich mit den erforderlichen Formaten aus. - Unser Awareness-Team besteht aus Expert*innen für Antidiskriminierung und Zertifizierten Systemischen (Deeskalations)-Coaches, die jahrelange Erfahrung in der Kultur- und Medienbranche haben und zusätzlich fundiertes Basiswissen zum AGG mitbringen.

Fussnote

[3] Der Begriff Antiziganismus wird kontrovers diskutiert. Da er jedoch vom Zentralrat Deutscher Sinti und Roma empfohlen wird, verwenden wir ihn je. Mehr dazu hier: https://zentralrat.sintiundroma.de/romani-rose-zum-begriff-antiziganismus/

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[4] Hier eine Übersicht: https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/1524838017717745?journalCode=tvaa

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