24./25. EQUALead EPI
4.12. Kommunikation
& Konfliktlösung
UNTERNEHMENSKULTUR
Geschlechtergerechte Teilhabe, Diversität und Inklusion erschließen Unternehmen aus der Kultur- und Medienbranche einen ungehobenen Schatz künstlerischen Potentials und bieten damit eine enorme Chance für Wachstum und Innovation. Das Einbinden vielfältiger Perspektiven in den kreativen Prozess vermindert stereotype Darstellung und fördert authentisches Storytelling. Studien zeigen, dass gemischte Teams nachweislich innovativer und wirtschaftlich erfolgreicher sind. Mit Geschichten aus neuen Blickwinkeln können Sie neue nationale und internationale Zuschauergruppen gewinnen – was sich laut UCLA Hollywood Report in höheren Streamingzahlen und Mehreinnahmen an den internationalen Kinokassen zeigt. Mangelnde Diversität hingegen führt zu rückläufigen Nutzungszahlen deutscher Produktionen bei jungen Zielgruppen. Wer wettbewerbsfähig bleiben will, sollte deshalb auf vielfältige Perspektiven und inklusive Geschichten setzen.
RISING GAZE berät Unternehmen und Institutionen zu
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D&I Recruiting
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Wertschätzender Leadership
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Teambuilding
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Unconscious Bias
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Antidiskriminierendem & inklusivem Produzieren
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Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Film- und Theaterschaffende
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Barrierefreiheit in Unternehmen, auf Webseiten und im Theater / Film
Auch die Auseinandersetzung mit Machtmissbrauch und Diskriminierung ist von enormer Wichtigkeit, da eventuelle Drehunterbrechungen und Image-Schäden ein großes unternehmerisches Risiko darstellen. Sowohl in der Film-, als auch in der Theaterbranche sind sexuelle Belästigung und Diskriminierung noch immer weit verbreitet [5].
Damit alle Mitarbeitenden ihr volles Potenzial entfalten können, begleiten wir Firmen und Organisationen bei der Entwicklung diskriminierungssensibler Strukturen und bieten praxisorienterte Workshops und Schulungen an. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!
[5] In der Studie „Vielfalt im Film“ gaben 81 % der cis Frauen an, in den letzten zwei Jahren mehrfach sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz erlebt zu haben. Über die Hälfte aller befragten Filmschaffenden (51 %) berichtete von Diskriminierung im Arbeitskontext, bei Frauen lag dieser Wert sogar bei 80 %. Die häufigsten Diskriminierungsformen betrafen das Geschlecht, das Lebensalter und rassistische Zuschreibungen. Die Umfrage des Schweizerischen Bühnenkünstlerverbandes (SBKV) kommt zu einem ähnlichen Ergebnis: 80 % aller Teilnehmenden gaben an, in den letzten zwei Berufsjahren mindestens einen sexuellen Übergriff erlebt zu haben; 69 % der Betroffenen waren Frauen. Mehr zur Studie "Vielfalt im Film" hier.
[6] Der Begriff Antiziganismus wird teilweise kontrovers diskutiert. Da er vom Zentralrat Deutscher Sinti und Roma jedoch empfohlen wird, verwenden wir ihn. Mehr dazu hier: https://zentralrat.sintiundroma.de/romani-rose-zum-begriff-antiziganismus/
REFERENZEN



















