INTIMACY & MENTAL HEALTH COORDINATION
Intimacy Coordination
Intimszenen gehören oft zu den eindringlichsten Momenten in Film und Fernsehen. Sie offenbaren Verletzlichkeit, verändern Beziehungen und haben innerhalb einer Geschichte eine enorme emotionale Tragweite. Gleichzeitig gehören sie jedoch zu den komplexesten Szenen, die es zu inszenieren gilt. Ohne klare Vorbereitung und Kommunikation können diese Momente Unsicherheit bei den Schauspielenden, Überforderung bei der Regie und Risiken für die Produktion hervorrufen.
Intimitätskoordination bietet einen strukturierten Ansatz für diese Szenen: mit Klarheit, Einverständnis und sorgfältig gestalteter Choreografie. Bei guter Umsetzung schränkt dieser Prozess die Kreativität nicht ein – er stärkt sie. Die Schauspielenden wissen genau, worauf sie sich einlassen. Regisseur*innen können sich voll und ganz auf das Geschichtenerzählen und die Darbietung konzentrieren. Produzenten erhalten einen klaren Rahmen, der sowohl die Darstellenden, als auch die Produktion schützt.
Mental Health Coordination
Ein*e Mental Health Coordinator*in bietet mentale Erste Hilfe und Unterstützung für Cast und Crew, z. B. bei emotional belastenden Szenen. Im Gegensatz zu Therapeut*innen stabilisiert diese Rolle das Team präventiv, ohne individuelle Behandlungen – oft mit Intimacy Coordinators kombiniert. Mental Health Coordinator*innen beugen Krisen vor und fördern ein sicheres Set-Umfeld. Ihre Aufgabe es es außerdem, Drehbücher auf Mental Health Issues zu prüfen und beispielsweise zur Darstellung von Suiziden zu beraten, um Nachahmungssuizide zu verhindern.
Bedeutung in der Filmproduktion
Beide Rollen professionalisieren Produktionen, reduzieren Trauma-Risiken und ermöglichen sicheres Arbeiten.
ANGEBOTE FÜR FILMDREHS & THEATERPRODUKTIONEN



















