INTIMACY & MENTAL HEALTH COORDINATION​​
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Intimacy Coordination
Ein Intimacy Coordinator (oder Intimitätskoordinator*in) plant und choreografiert intime Szenen wie Küsse, Sex oder Gewaltdarstellungen. Sie schützt die physischen und emotionalen Grenzen der Darstellenden durch klare Kommunikation und Absprachen, Hilfsmittel wie Modesty Garments und Probenprotokolle. Dadurch entstehen authentische Szenen ohne Übergriffe, um sichere Arbeitsbedingungen zu schaffen.
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Mental Health Coordination
Ein*e Mental Health Coordinator*in bietet mentale Erste Hilfe und Unterstützung für Cast und Crew, z. B. bei emotional belastenden Szenen. Im Gegensatz zu Therapeut*innen stabilisiert diese Rolle das Team präventiv, ohne individuelle Behandlungen – oft mit Intimacy Coordinators kombiniert. Mental Health Coordinator*innen beugen Krisen vor und fördern ein sicheres Set-Umfeld. Ihre Aufgabe es es außerdem, Drehbücher auf Mental Health Issues zu prüfen und beispielsweise zur Darstellung von Suiziden zu beraten, um Nachahmungssuizide zu verhindern.
Bedeutung in der Filmproduktion
Beide Rollen professionalisieren Produktionen, reduzieren Trauma-Risiken und ermöglichen sicheres Arbeiten.
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ANGEBOTE FÜR FILMDREHS & THEATERPRODUKTIONEN



















