PERSÖNLICHE BERATUNG

75 Minuten Beratung zu Darstellung von (sexueller) Gewalt & Trauma

  • 1 Stunde 15 Minuten
  • 195 Euro
  • Per Onlinekonferenz oder Telefon

Beschreibung

Die Darstellung (sexueller) Gewalt gegen Frauen* und sexuellen Missbrauchs erfordert besondere Sorgfalt. Studien belegen, dass junge Männer, die wiederholt Filme mit sexueller Gewalt konsumieren, zu einer größeren Akzeptanz dieser Gewalt und Vergewaltigungsmythen neigen. Das liegt daran, dass die Darstellung von Gewalt gegen Frauen* oft nur als dramaturgisches Hilfsmittel dient, um den Handlungsstrang des männlichen Protagonisten voranzutreiben. Die Folgen traumatischer Erlebnisse für das Opfer werden nur selten thematisiert, sexuelle Gewalt häufig sogar als einschneidendes, aber letztendlich stärkendes Erlebnis dargestellt. Im schlimmsten Fall verliebt sich die Frau* sogar in ihren Vergewaltiger. Zudem beeinträchtigen die vielen weiblichen* Leichen in Krimis das Sicherheitsgefühl von Frauen* und Mädchen*, die mit solchen Bildern tagtäglich konfrontiert werden. Gewalt gegen Frauen* sollte deshalb in Filmen und Theaterstücken nicht instrumentalisiert oder reproduziert, sondern problematisiert werden. ​- Handelt es sich bei der Background-Story um "Women in Refridgerators"? Welche Alternativen gibt es? - Wird bei der Darstellung von Gewalt der gesamtgesellschaftliche Kontext beleuchtet? - Aus welcher Perspektive wird die Gewalt dargestellt? - Werden die Folgen für das Opfer thematisiert? Wie geht der Stoff mit Dissoziation, Flashbacks und PTBS um? - Spiegelt die Handlung die Sexualstrafstatistik wider oder wird zumindest darauf verwiesen? Werden Narrative wie das der Falschbeschuldigung weiterverbreitet? Das Angebot umfasst eine 75minütige Beratung durch eine unserer Expertinnen per Videokonferenz oder Telefon.

Kontaktangaben

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Marienburger Straße 5/5a, Berlin, Deutschland